Schäfergassenfest in Frankfurt

Das 30. Jubiläum des Schwejk wird mit einem bombastischen Straßenfest unter dem Motto „Einmal um die Welt“ gefeiert! Die Besucher erwartet ein 11-stündiges Showprogramm mit den unterschiedlichsten Künstlern und Performances. Das Kult-Fest wird von Tim Lauth und Zarah moderiert; freuen könnt ihr euch auf Stars wie Mary Roos, Franca Morgano, Stephen Folkers, Jessica Walker, Tarabas van Luk sowie den DJ’s Dirk Vox und Michael Büchel. Auch der eine oder andere Überraschungsmoment wird hier nicht ganz an euch vorbeigehen! Für euer leibliches Wohl sorgen die Szenewirte mit Süßem und Pikantem.

Mehr Information findet ihr unter www.schaefergassenfest.de

 

25.06., Schäfergassenfest in Frankfurt, 11.00 bis 22.00 Uhr

 

Sexarbeit: Studie zur Situation männlicher Escorts

Die Aidshilfe NRW hat eine Studie zur Lebenslage von Escorts in Dortmund, Essen, Düsseldorf und Köln durchgeführt und nun die Ergebnisse präsentiert. Insgesamt ist der Anteil männlicher Sexarbeiter deutlich angestiegen, obwohl männliche Escorts an schwulen Szeneorten ein immer seltenerer Anblick geworden sind. Die Kundenkontakte haben sich beinahe vollständig ins Internet verlagert.

Befragt wurden 125 Personen im Alter zwischen 17 und 54 Jahren. Der Altersdurchschnitt lag bei 28,6 Jahren und somit klar höher als der Durchschnitt der letzten Studie im Jahr 2008 mit damals 23 Jahren.

Die privaten sexuellen Präferenzen liegen bei etwa der Hälfte der Befragten bei rein homosexuellen Kontakten (ca. 50%), etwas weniger als ein Drittel bevorzugt bisexuelle Kontakte (28%) und nicht ganz ein Viertel (24%) heterosexuelle.

Ganze 41,4% der Befragten stammten aus anderen EU-Ländern wie Bulgarien, Tschechien, Ungarn und Rumänien (insgesamt 25,6 %) sowie 8,8% aus West-Balkanländern, die nicht der EU angehören. Der Anteil von Escorts mit Migrationshintergrund ist insgesamt deutlich gestiegen. In den meisten Fällen stehen hinter den Sexarbeitern ein niedriger Bildungsstand und prekäre Lebensumstände, oftmals sogar ohne Krankenversicherung.

Die persönliche Einstellung zu ihrer Arbeit unterscheidet sich teilweise sehr stark. Von Sexarbeit als nüchterne Erwerbstätigkeit über Sexarbeit als homosexueller Lebensstil bis hin zur Sexarbeit als reine Überlebensstrategie. Die eigene sexuelle Orientierung spielt hierbei eine große Rolle, insbesondere bei den heterosexuell orientierten Escorts, für die das Thema ein kaum zu durchbrechendes Tabu darstellt. Auch die eigene Biographie hat einen großen Einfluss auf den persönlichen Zugang. Einige Studienteilnehmer berichten von sexuellem Missbrauch, sexueller Ausbeutung und Vernachlässigung in Kindheit und Jugend, die oft auch jetzt noch gesundheitliche Auswirkungen haben. 11% der Befragten finanzieren über die Sexarbeit gezielt ihren Drogenkonsum. Ebenfalls genannt wurden jedoch auch die Möglichkeit, Spaß mit Geldverdienen zu verknüpfen und einer bereits vor ihrem Einstieg vorhandenen positiven Einstellung zu Sexarbeit, außerdem attraktive Verdienstmöglichkeiten und die Option, Schulden zu begleichen.

Zusammenfassend hat die Studie ergeben, dass sich männliche Escorts in sehr unterschiedlichen Lebenslagen befinden, die jedoch drei Gruppen zuzuordnen sind: heterosexuell orientierte Migranten in prekären Lebensverhältnissen, Personen mit multiplen gesundheitlichen und sozialen Belastungen sowie homo- und bisexuelle Escorts in recht stabilen Lebensverhältnissen.

Auch das Thema Safer Sex wurde behandelt: Immerhin 62,4% verwenden immer ein Kondom, was allerdings 5% weniger als 2008 sind. In der damaligen Studie konnte ein klarer Zusammenhang zwischen dem Grad der Informiertheit über HIV/Aids und Safer Sex gezeigt werden; je höher das Wissen über Übertragungswege und Präventionsmöglichkeiten war, desto höher war auch die Bereitschaft zur Benutzung von Kondomen und der Anwendung von Safer Sex Regeln. In der aktuellen Studie war dieses Bild jedoch eher durchwachsen; die Teilnehmer weisen eine Vielfalt von Denkmustern und Verhaltensweisen zu diesem Thema auf. Diese beginnt bei der konsequenten Kondombenutzung, geht dann weiter über in das bewusste Inkaufnehmen von Risiken aufgrund der ohnehin schon prekären Lebenssituation und endet bei manchen Teilnehmern bei der Auffassung, dass die Kunden sich ja immerhin eigenverantwortlich selbst nicht schützen würden. In der Gruppe mit dem höchsten Wissensniveau und den stabilsten Lebensverhältnissen ist die Bereitschaft zur Verwendung von Kondomen und Praktizierung von Safer Sex stark gesunken.

 

Mehr dazu findet ihr unter www.ahnrw.de

 

GayWebWorld Wochenrückblick

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RuPaul – You better WERQ!

Nicht nur in den USA ist RuPaul’s Drag Race ein Wahnsinnserfolg: Auch in vielen anderen Ländern hat die Realityshow zur Suche des „Next American Drag Superstar“ mittlerweile Kultstatus erreicht. Und jetzt aufgepasst: Die heißen Dragqueens kommen nach Deutschland! Mit Berlin, Köln und Hamburg geben sich gleich drei deutsche Städte die glamouröse Ehre. Die Stars aus RuPaul’s Drag Race bringen ihren einzigartigen und unnachahmlichen Mix aus Show, Burlesque, Glamour und Humor mit, der uns hautnah und live mindestens ebenso zu Lachtränen führen wird wie bislang an den TV-Bildschirmen. Das Thema der Show, die uns erwarten wird, lautet „WERQ The World“; durch den Abend führt in Hamburg und Köln die Siegerin der 6. Staffel, Bianca Del Rio, sowie in Berlin Michelle Visage, auch bekannt als RuPauls Busenfreundin. Freuen können wir uns auf Shangela („Halleloo!“), Detox, Alyssa und Latrice und je nach Spielort auch Alaska, Trinity und Violet sowie Peppermint und Aja aus Staffel 9. Für Fans der Kultshow und alle, die es noch werden wollen, absolute Pflichttermine!

 

Berlin: Columbia Theater, 11.06.

Köln: Gloria Theater, 16.06.

Hamburg: Docks, 17.06.

Tickets unter www.werqtheworld.com

 

 

Open-Air-Feste in Frankfurt

Vorfreude ist bekanntermaßen die schönste Freude, und so lassen wir uns auch nicht durch den aktuellen Kälteeinbruch unsere gute Laune verderben. Ein Blick auf die kommende Open-Air-Saison in Frankfurt lässt auch gleich erahnen, warum: Von Samstag, den 10.06., bis Sonntag, den 11.06., feiern Szenewirte, Vereine und Gruppen gemeinsam in der Alten Gasse das Sommerfest der AIDS-Hilfe, das diesmal ganze zwei Tage für sich beansprucht. Zwei Wochen später feiert Linda vom Schwejk im Rahmen des Schäfergassenfestes das 30-jährige Jubiläum ihrer Szenebar mit dem Stargast Mary Roos. Ein weiteres Jubiläum feiert der CSD Frankfurt Mitte Juli: Vom 14. bis 16.07. wird das 25-jährige Jubiläum rund um die Konstablerwache gefeiert, und ihr könnt die Internetpräsenz zum stolzen Jahrestag mitgestalten! Auf www.csd-frankfurt.de/mein-erlebnis könnt ihr euer persönliches CSD-Erlebnis beisteuern und unter www.csd-frankfurt.de/25csdffm findet ihr die Online-Chronik. Doch damit nicht genug: Frankfurts Sommer lädt euch zur Regenbogenarea auf dem Wäldchestag ein (03.06. bis 06.06.), und auch das Partyschiff des Schwejk („Ein Schiff namens Linda“ am 02.07.) solltet ihr ebenso wenig versäumen wie die Bootsparty des FVV am 25.08. oder das Regenbogenufer zum Museumsuferfest (25.08. bis 27.08.). Einen würdigen Sommerabschluss bildet der traditionelle Lauf für mehr Zeit am 10.09. Lasst euch das nicht entgehen und ab mit euch nach Frankfurt!

 

Düsseldorf jubelt über die EuroGames 2020

Die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt ist Austragungsort der EuroGames 2020: Vom 05. bis zum 09. August 2020 wird das große internationale LGBTIQ*-Sportturnier in der Rheinmetropole stattfinden, die sich diesbezüglich nicht lumpen lässt und eine feierliche Eröffnung auf dem Burgplatz plant. Dieser soll gemeinsam mit dem EuroGames-Village in Verbindung mit dem CSD ein Ort der Begegnung mit den Sportlern sein. Ein vielfältiges und buntes Kulturprogramm soll darüber hinaus auch diejenigen anlocken, deren Herz nicht ausschließlich für Sport schlägt.

Um die Austragung hatten sich vor allem die fünf lesbisch-schwulen Sportvereine Düsseldorfs mit ihrer Bewerbung bemüht und seitens der Lokalpolitik breite Unterstützung erfahren. Sowohl die Stadtverwaltung als auch der Landtag und die NRW-Landesregierung begrüßten die Initiative ausdrücklich. Am 03. März hatte Oberbürgermeister Thomas Geisel beim Empfang der internationalen Sportvertreter im Düsseldorfer Rathaus noch einmal kräftig die Werbetrommel für rheinische EuroGames2020 gerührt. Über mehrere Monate hinweg waren entsprechende Pläne entwickelt worden und wurden schließlich im Rahmen eines Bewerbungsvideos und einer Broschüre etwa 100 Sportverbands-Delegierten vorgestellt. Der Bewerbung zugute kam sicherlich, dass die Initiatoren VC Phönix Düsseldorf, Düsseldorf Dolphins, Weiberkram, TSC conTAKT und RainBow Tennis bereits auf einiges an Erfahrung in der Organisation internationaler Sportevents zurückblicken können, wie etwa dem „Düssel-Cup“, dem „Grand Prix Düsseldorf“ im Equality-Tanz und dem Tennis-Turnier „Gay German Open“.

In etwa drei Jahren werden also bei den EuroGames2020 mehr als 25 Sportarten den Turnierplan füllen. Das Sportlerherz höher schlagen lassen klassische Ballsportarten wie Fußball, Basketball und Volleyball, aber auch Tennis und Squash werden nicht zu kurz kommen. Das vielseitige Programm bietet fast alle Breitensportarten und bedient mit Schwimmen und Triathlon sowohl klassische Sommersportarten, lässt jedoch auch Skifahren und sogar Tanzen nicht zu kurz kommen. Aus ganz Europa werden etwa 4.000 Sportler zu dem Wettbewerb erwartet.

Düsseldorf bietet hierfür hervorragende Sportstätten im direkten Stadtgebiet und dem Umland, wie beispielweise den Rochus-Club oder das Tischtennis-Leistungszentrum.